Christina Bucher-Brini

15. August 2011

Gedanken zum Thema "Tiere"

Tiere leisten eine wichtige Arbeit im Dienste der Menschen und tun ihnen wohl.

 

Wissenschaftliche Untersuchen dokumentieren eindrucksvoll die positiven Auswirkungen, die das Zusammenleben mit Tieren auf das Wohlbefinden, die persönliche Entwicklung und die Lebensqualität von Menschen haben können. Um die Tierhaltung zu ermöglichen und ein harmonisches Miteinander von Mensch und Teri in der Gesellschaft zu gewährleisten, müssen jedoch die TierhalterInnen ihre Verantwortung auch wahrnehmen. Dabei steht ihnen der Tierschutzverein GR mit einem breiten Fachwissen jederzeit beratend zur Seite und ist eine optimale Orientierungshilfe. Ihre Hauptarbeit besteht nämlich neben der Tierschutzarbeit zum grössten Teil in der Aufklärung über artgerechte Tierhaltung und die Bedeutung des Tierschutzes. Der Gedanke des Tierschutzes findet sich bereits im alten Testament im Schöpfungsmythos und in der Antike. Mit der Industrialisierung und mit der zunehmenden technisierten Nutzung der Tiere, wurden zu Recht die ersten Tierschutzbewegungen und Organisatione realisiert. Seither leistet der Tierschutz einen wichtigen Betrag für Tier und Mensch.

 

Der Wunsch, ein eigenes Haustier zu halten ist besonder in der heutigen Gesellschaft und den zunehmend kleiner werdenden Wohngemeinschaften weit verbreitet. Ein Haustier leistet vielerorts unverzichtbare Dienste. Besonders bei älteren und alen Menschen infolge kleiner werdendem Freundeskreis und/oder zunehmender sozialer Vereinsamung wird das Tier zum Freund und Partner. In Familien mit einem oder zwei Kinder hat ein Haustier eine wichtige soziale und erzieherische Aufgaben. Zusätzlich ist es Freund und Tröster und die Kinder lernen von klein auf, Verantwortung gegenüber Tieren zu tragen und wie mit Tieren umgegangen werden muss.

Auch in meinem Elternhaus hatte ich das Glück, mit etlichen Haustieren aufwachsen zu dürfen. Dank Haus und Garten wohnten bei uns ein Hund, zwei Katzen, Schildkröten, Meerschweinchen sowie zwei Kanarienvögel.

Heute bin ich stolze Besitzerin einer äusserst anhänglichen und liebenswürdigen Katzendame. Sie empfängt miach an der Haustüre, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme oder leistet mir Gesellschaft, wenn ich abends noch am Computer sitze.

Tiere leisten aber auch einen wichtigen Beitrag in der Gesundheitsförderung und Therapie. Sie sind eine sozioemotionale Unterstützung und haben eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit.

Immer häufiger werden Tiere erfolgreich für pädagogische und therapeutische Projekte, sowie als Beschäftigungsförderung bei körperlich oder seelisch kranken Menschen eingesetzt. Ich denke da z.B. an den positiven Einfluss von Besuchshunden in der Sonderschule, Kaninchen oder Äffchen bei Bettlägrigen oder Menschen mit einer Behinderung. Vorteile sehe ich auch, wenn in einem Alters- und Pflegeheim Tiere erlaubt sind. Sie bringen den BewohnerInnen viel Freude und Abwechslung. Vorteile bringen sie auch dem Pflegepersonal, wenn beispielsweise eine Seniorin den Käfig ihres Kanarienvogels selbst putzen kann und somit noch eine Aufgabe hat.

 

Bei der tiergestützen Therapie ist jedoch wichtig, dass diese von ausgebildeten Fachkräften aus den Bereichen Therapie, Soziales, Medizin oder Pädagogik begleitet wird. Deshalb sollte eine breite Aufklärung über die Möglichkeiten und Grenzen der tiergestützten Therapie stattfinden. Eine wichtige Aufgabe hat diesbezüglich auch der Tierschutzverein, damit sichergestellt bleibt, dass Tiere, welche zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden, sich auch wohlfühlen.

 

Ich danke allen, die sich zu Gunsten der Tiere und des Tierschutzes einsetzen, ganz herzlich. Einen besonderen Dank möchte ich als Standespräsidentin- im Namen des Grossen Rates - dem ganzen Vorstand des Tierschutzes Graubünden, sowie allen Mitgliedern aussprechen. Dank Ihnen allen, kann die wichtige Arbeit zugunsten der Tiere fortgesetzt werden, uns es können wichtige Meilensteine und Ziele erreicht werden.

 

Christine Bucher-Brini

 

 

zurück